Wir sind

Ein unabhängiges Ingenieurbüro für Maschinenbau und Verfahrenstechnik
Planer von sicheren und umweltfreundlichen Konzepten und Lösungen für unsere Kunden
Kooperationspartner in nationalen und internationalen Netzwerken
Spezialisten unter anderem in thermischer Abfallverwertung und metallurgischen Prozessen

We are

An independent consulting and engineering company
Designing safe and environmentally friendly concepts and solutions for our customers
Cooperating with partners in national and international networks
Specialists in waste management and WtE projects

Warum AZ²?

AZ² arbeitet in Netzwerken und verfügt über 25 Jahre Erfahrung in Entwicklung, Planung und Betrieb von thermischen Prozessen.
Um unsere Kunden optimal zu unterstützen können wir über unser Netzwerk die Expertise und die Kapazitäten, auch mit Berücksichtigung lokaler Ressourcen, bei jedem Projekt anpassen.

Why AZ²?

AZ² cooperates in networks and has 25 years of experience in R&D, engineering and operation of thermal processes.
To support our clients, we can adjust the necessary experience and capacity, also using local resources.

Team

Dipl.-Ing. Dr. Albert Zschetzsche

Eigentümer

Ausbildung:
Maschinenbau, Studienrichtung Verfahrenstechnik, TU Wien.
Dissertation auf dem Gebiet der Vergasung fester Brennstoffe Biomasse mit Wasserdampf in einer zirkulierenden Wirbelschicht. Dieses Prinzip wurde später von der TU Wien erfolgreich in den Demonstrationsanlagen von Güssing umgesetzt.

Berufserfahrung:
1995-2001: Verfahrensentwicklung bei Siemens VAI im metallurgischen Anlagenbau (FINEX Wirbelschichtverfahren zur Feinerz-Schmelzreduktion).
Inbetriebnahme und Betrieb von Versuchs- und Pilotanlagen in Südkorea, sowie Gruppenleitung für das Engineering einer kommerziellen 2.000 t/d Demo-Anlage.
2002-2003: Inbetriebnahme und Projektmanagement im Werk Simmeringer Haide der Wien Energie (Abfallverbrennung, Altbatterierecycling).
Seit 2003: Eigentümer des AZ² Ingenieurbüro für Maschinenbau und Verfahrenstechnik in Linz.
Seit 2015: Senior Partner bei UVP Environmental Management and Engineering GmbH, einem Ingenieurbüro mit weltweiter Erfahrung im Bereich Abfallbehandlung, Recycling, Rückgewinnung, Resourcen- und Energieeffizienz.

 „Energieeffizienz und Resourcenschonung sind mir ein großes Anliegen. Durch die jahrelange Arbeit in Netzwerken kann ich unseren Kunden optimale Lösungen anbieten.“

OWNER

Education:
Mechanical engineering and process engineering at the Vienna University of Technology.
PhD thesis: Basic parameters for the gasification of different biomass feedstocks in a circulating fluidized bed steam gasifier. This principle was successfully further developed in the well known demonstration facilities in Guessing, Austria.

Work experience:
From 1995- 2001: R&D within the Siemens VAI FINEX project, a joint process development between Siemens VAI and POSCO (South Korea) for fine ore reduction. Start up and operation manager of a fluidized bed pilot plant in South Korea and group manager for the engineering of a 2.000 t/d FINEX Demo plant.
2002-2003: Commissioning and project management at WtE plant Simmeringer Haide (Wien Energie).
Since 2003: Owner of AZ² Ingenieurbüro für Maschinenbau und Verfahrenstechnik, an independent consulting and engineering company in Linz.
Since 2015: Senior partner of UVP Environmental Management and Engineering GmbH, a company with worldwide experience in WtE, recycling, recovery, resource and energy efficiency.


 

Marko Popovic

Student an der FH Wels, Ökoenergietechnik

Marko Popovic wurde in Danilovgrad, Montenegro geboren. Er studierte Englisch und IT in Montenegro. Seit 2014 studiert er Ökoenergietechnik an der Fachhochschule Wels.
Marko erstellt, unter Anderem, Simulationsprogramme für die Auslegung von Apparaten und Prozessen.

Sprachen: Serbokroatisch (Muttersprache), Deutsch, Englisch

Engineering Student

Marko Popovic was born in Danilovgrad, Montenegro. He studied English and IT in Montenegro and since 2014 he is studying Eco-Engineering at the school of engineering and environmental sciences in Wels, Upper Austria.

Languages: Serbo-Croatian, German, English

Publikationen

Posterpräsentation und Vortrag anlässlich der Recy&DepoTech 2016

 

Statements und Stories

Anton Friedrich Zschetzsche

Ein Leben für die Technik und den Fortschritt

Auszüge aus einem an der TU Wien erschienenen Artikel von Prof. E. Melan, ergänzt durch persönliche Einträge von Albert Zschetzsche (Urenkel).

Anton Friedrich Zschetzsche

Anton Friedrich Zschetzsche wurde am 15. August 1856 in Groß-Seelowitz (Židlochovice) in Mähren geboren.
Sein Vater Carl kam als junger Kupferschmied von Meißen nach Groß-Seelowitz, arbeitete in der dortigen Zuckerfabrik und heiratete dort 1851 seine Frau Wilhelmine. Sie hatten insgesamt 7 Kinder.
Die Zuckerfabrik wurde 1838 von Florentin Robert gegründet und war bald eine der modernsten und innovativsten der Monarchie. So wurde dort 1866 die das Robert ‘sche Diffussionsverfahren erfunden, ein Verfahren, das rasch in vielen Zuckerfabriken übernommen wurde.
Vielleicht hat das innovative technische Umfeld dazu beigetragen, dass mein Urgroßvater den Weg eines Ingenieurs einschlug.

Er besuchte die Kommunaloberrealschule in Brünn und begann nach mit vorzüglichem Erfolge abgelegter Maturitätsprüfung im Studienjahr 1875/76 seine Studien an der technischen Hochschule in Brünn als ordentlicher Hörer der Bauingenieurschule.
Schon in den letzten Jahren seines Studiums war er als wissenschaftliche Hilfskraft an der Lehrkanzel für Brückenbau und Baumechanik tätig. Nach Absolvierung seiner Studien im Studienjahr 1879/80 wurde er zum wirklichen Assistenten dieser Lehrkanzel ernannt und verblieb in dieser Stellung bis zum Ende des Jahres 1882.
Vom Jahre 1882 bis Ende 1887 stand er in den Diensten der Erzherzog Friedrichschen Kameraldirektion in Teschen und hatte bereits damals Gelegenheit, eine Reihe bemerkenswerter Konstruktionen zu entwerfen und auszuführen, darunter mehrere Brücken mit beträchtlicher Spannweite.

Anfangs 1888 trat Zschetzsche in die Schlick'sche Maschinenfabrik in Budapest ein, wo er das Brückenbaubüro leitete und Projekte und Ausführungen einer größeren Anzahl von Brücken unter seiner Leitung entstanden. 1889 finden wir Zschetzsche bei der Nürnberg-Augsburger Maschinenfabrik im Werke Gustavsburg. In dieser Stellung hatte er vorzüglich Gelegenheit, sich an Hand großer Arbeiten und bei wichtigen Fragen wissenschaftlich und praktisch auszubilden. Es würde zu weit führen, die Projekte und Ausführungen, die während dieser Zeit unter seiner Mitwirkung und Leitung entstanden sind, aufzuzählen. Die Stellung dieser angesehenen Firma, die schon damals zu den größten Brückenbauanstalten des Kontinents gehörte, brachte es mit sich, dass sie fast bei allen größeren Brückenbauten zumindest mit Projekten vertreten war und Zschetzsche Gelegenheit hatte, sich mit Projektsstudien für alle größeren Brückenbauten der damaligen Zeit zu befassen.

Im Jahre 1896 trat Zschetzsche zur Nürnberg-Augsburger Maschinenfabrik in das Verhältnis eines beratenden Ingenieurs und verblieb in dieser Stellung bis zum Jahre 1898. Auch aus dieser Zeit stammt eine Reihe bemerkenswerter Entwürfe und Ausführungen.

1897 heiratete er in Bamberg Erdmuthe Euphrosine Boveri.
Der Familie Boveri entstammen unter anderem Walter Boveri der Mitbegründer der Brown-Boveri Motor AG (heutige ABB), der Maler Otto Boveri und die Schriftstellerin und Journalistin Margret Boveri.
Erdmuthe und Anton hatten 3 Söhne und eine Tochter, die Familie wohnte in Mödling. Die beiden älteren Söhne, Albert (*1900) und Friedrich (*1902), erlernten in der Hinterbrühl das Schmiedehandwerk. Nach der Scheidung zogen sie, gemeinsam mit der Mutter und dem jüngsten Sohn Alexander (*1904) nach Bamberg. Die Tochter Marie Luise (*1899) starb kurz nach der Geburt.

Nach einem zweijährigen Aufenthalt in Dortmund, wo er als Oberingenieur bei der Brückenbauanstalt August Klönne tätig war, kehrte Zschetzsche im Jahre 1900 nach Österreich zurück. Er leitete bis zu seiner im Jahre 1902 erfolgten Berufung als Professor der Baumechanik und graphischen Statik an der Technischen Hochschule in Wien das technische Zentralbureau der Aktiengesellschaft K. Ph. Wagner in Wien.
Neben seiner praktischen Tätigkeit entfaltete Zschetzsche eine reiche literarische, welche das gesamte Gebiet der Baumechanik umfasst. Schon im Jahre 1893 lenkte er die Aufmerksamkeit der Fachwelt durch größere Veröffentlichungen auf sich. Als nach dem Tode Fränkl's in Dresden dessen Lehrkanzel für Brückenbau zur Besetzung kam, wies in dem Vorschlage zur Wiederbesetzung das Professorenkollegium Zschetzsche die zweite Stelle an. Auch in der Folge hat Zschetzsche zu dem raschen Aufschwung, den gegen Ende des vorigen Jahrhunderts die Baumechanik nahm, seinen Anteil beigetragen. Die strenge Theorie hatte zu jener Zeit bereits eine Menge Ergebnisse gezeigt, welche dem Techniker die Wege zu einer genaueren und schärferen Berechnung seiner Konstruktionen wiesen. Dass diese Methoden allmählich Gemeingut aller Ingenieure wurden, ist ein Verdienst der damals wirkenden, wissenschaftlich arbeitenden Konstrukteure, zu denen auch Zschetzsche zu zählen ist.
Das Hauptarbeitsfeld Zschetzsches war das Fachwerk, seinem Werdegang entsprechend, und auch in seinen Vorlesungen hat er das Fachwerk mit besonderer Liebe und Ausführlichkeit behandelt. Großen Wert legte er dabei auf Eleganz der Methoden, welcher zu Liebe er Opfer in anderer Hinsicht brachte.
Sein großzügig angelegtes Lehrbuch, das in vier Bänden als Handbuch der Baustatik erscheinen sollte und von dem nur der erste Band im Drucke vorliegt.

Die schweren Zeiten im und nach dem ersten Weltkrieg, die schwierige familiäre Situation und die unerfüllbar hohen Ansprüche, die mein Urgroßvater an sich und seine Umgebung stellte, führten leider zu einer zunehmenden Verbitterung, die schließlich 1922 zum Freitod führte.
Zuvor vernichtete er viele persönliche Unterlagen und Akten an seiner Wirkungsstätte.
Mein Großvater und Großonkel berichteten oft stolz von ihrem Vater, wie er im Fiaker von Mödling auf die Hochschule fuhr, ein Hochrad lenkte oder im Schwimmbad unter bewundernden Blicken vom Trampolin sprang. Sie erzählten auch, dass ihr Vater im Büro Gustav Eiffels in Paris gearbeitet hat und dort für seine Verdienste einen goldenen Zirkel bekommen hätte. Leider konnte ich dazu bisher keinen Nachweis finden. Aber im Zeitalter der zunehmenden Digitalisierung habe ich festgestellt, dass laufend neue Quellen auftauchen, die bisher nicht zugänglich waren. Also vielleicht kann ich diesen Bericht später noch ergänzen!

Albert Zschetzsche, Ottensheim 2015

Ab jetzt elektrisch... mit U.WE mobil

U.WE mobil

18. März 2016

Als Ingenieurbüro im Bereich Energieplanung und Energieoptimierung ist uns der schonende Einsatz von Ressourcen ein großes Anliegen. Gerade der Kombination alternativer Energieerzeugung kombiniert mit Elektromobilität kommt hier in Zukunft eine große Bedeutung zu. Um diese Entwicklung zu unterstützen und gleichzeitig Möglichkeiten alternativer Mobilitätsformen auch im nicht städtischen Raum weiter zu bringen habe ich mich zur Unterstützung des Projektes in Form einer Fördermitgliedschaft entschieden.

Ich wünsche dem Projekt Wachstum und Erfolg, damit möglichst viele Menschen an diesem Trend moderner Mobilitätskonzepte teilhaben können.

Näheres unter facebook.com/uu.carsharing